BMW R100R – Was die Jury für unmöglich hielt

Eine Garage, ein Lebensmotto, ein Bike

Die MACHBAR Garage ist kein gewöhnlicher Schrauberort. WIG-Schweißgerät, Plasmaschneider, Drehbank – und Jan, der jeden, der ein Projekt starten will, herzlich reinlässt. Als wir ankamen, fühlte sich das sofort so an: Nachbarn, Freunde, Kinder mit und ohne Motorrad – alle tummeln sich hier, obwohl wir mit Kameraequipment aufmarschiert sind. Normalerweise wirkt das abschreckend. Hier nicht. Für mich als Fotograf war das einer dieser Tage, an dem der Ort mehr erzählt als das Bike alleine.

Platz zwei. Mit einem Bike, das "nie zugelassen werden würde".

Die R100R fuhr 2020 auf dem Jahrestreffen des Café Racer Forums auf Platz zwei in der Kategorie "Bester Umbau". Die Jury-Begründung für Platz zwei statt Platz eins: "Die bekommst du nie zugelassen." Man kann sich halt mal irren.

Das Bike, das eigentlich keins von ihm werden sollte

Die BMW R100R stand schon in Jans Garage – sie gehörte einem Kollegen, der nach Berlin gezogen war und sie immer wieder zu Reparaturen bei Jan gelassen hatte. Jan fand sie "rottig und unattraktiv". Ein Kumpel wollte eine BMW umbauen, hatte aber weder Zeit noch Wissen für seine Spezialwünsche. Am Ende hat Jan sie für sich gebaut. Der Kumpel bekam eine andere Maschine. So entsteht manchmal das Beste.

Die ganze Story: OILFINGER Magazin Nr. 6

Wie der selbst gebaute X-Pipe-Krümmer entstanden ist, was mit dem aufwendig lackierten Tank passiert ist – und warum der Sattel im Rucksack zu einer Sattlerin gebracht wurde, damit das Bike rechtzeitig zum Treffen fertig wird – steht komplett im OILFINGER Magazin Nr. 6.

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