Honda Seeley – Nummer 178 von 302. Und sie fährt.
Was eine Honda Seeley ist – und warum das zählt
Eine Honda Seeley ist kein gewöhnlicher Café Racer. Colin Seeley, Rennfahrer und später einer der besten Rahmenkonstrukteure der Branche, baute Mitte der 70er Jahre ein Sportmotorrad um den Honda CB750-Motor herum. Von 1975 bis 1978 entstanden 302 Stück.
Wieviele davon heute noch fahren, weiß niemand genau. Rene gehört zu den wenigen, die das wissen können – er besitzt gleich zwei davon. Eine für die Straße, eine für die Rennstrecke.
Was dieser Umbau nicht mehr hat
ast nichts. Original von der CB750 ist noch der Motorblock – seine Hülle – und die Radnaben. Alles andere ist neu, getauscht oder selbst gebaut. FZR1000-Gabel vorne, Wilbers-Federbeine hinten, Motogadget-Tacho, Aluschale, Aluhöcker, 836ccm-Motor statt 750. Rene nennt das "solides Material". Wir nennen es radikal.
Zwei Seeleys, eine Garage, eine Menge Geschichte
Ich wusste vor dem Shooting, dass es eine besondere Maschine sein würde. Was ich nicht wusste: Auf den Fotos sieht man nicht eine, sondern zwei Honda Seeleys nebeneinander stehen. Als Fotograf ist das ein Moment, der sich nicht planen lässt. Man ist einfach froh, dabei zu sein.
Die ganze Story: OILFINGER Magazin Nr. 6
Wie Rene zu seinen zwei Seeleys kam, was der Öltank kurz vor der Fertigstellung angerichtet hat – und warum sein Nachname wirklich Programm ist – steht komplett im OILFINGER Magazin Nr. 6.